Girls & Boys App Camps: Begleiten junger Erfinder

Aktualisiert: Feb 14

Zwei Vormittage lang ist einem als Betreuer eines Technik Camps die Fähigkeit gegeben, an mehreren Orten gleichzeitig und in Gedanken mit der Lösungsfindung fünf verschiedener Probleme auf einmal beschäftigt zu sein. Aus allen Richtungen hört man seinen Namen, drei Hände schießen zeitgleich in die Luft und zwei Rechner brauchen trotz einheitlicher Überprüfung dringend ein Update. Selbst in der Mittagspause hat man keine Ruhe, am Tisch wird weiter diskutiert und überlegt, welcher Befehl im Quellcode fehlt, um beim Drücken eines Buttons eine zufällige Zahl zwischen 1 und 6 zu erhalten.


13 Jungs bzw. Mädchen sitzen an Rechnern und programmieren ihre erste Handy-App. Neben einer Wahrheitskugel, einem Würfelpaar und einer Superhelden-App haben die Jungs und Mädchen ein Memory mit Meerestieren, ein Schere-Stein-Papier-Spiel und ein Notizbuch, das nur mit den richtigen Zugangsdaten abrufbar ist, erfunden und programmiert.




Die Kinder sind so begeistert, dass sie am Morgen des zweiten Tages extra früher kommen und unaufgefordert mit der Arbeit beginnen. Sätze wie „ich habe gestern Zuhause eine Lösung für das Problem gefunden“ und „die nächste App mache ich für meine Mum“ bringen das eigene Herz zum Strahlen. Und obwohl die Vorbereitung und Betreuung der 10 bis 14-Jährigen anstrengend und nervenaufreibend sein kann, ist ihr Ergebnis doch alle Mühen wert.


Denn auch in diesen Sommerferien haben wir unsere Ziele erreicht: Mit den Technikcamps wollen wir auf ein Themengebiet der Technik aufmerksam machen, Neugierde wecken und den Kindern technisches Wissen mit in ihre Zukunft geben.



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