Microsoft coacht Vereinsjugend

Aktualisiert: Feb 14

Berufsfindung kann schwierig sein. Darum kann man gar nicht früh genug damit anfangen, sich über seine berufliche Zukunft Gedanken zu machen.

Genau das haben die 14 bis 21-jährigen Ehrenamtlichen des Germeringer DigiClubs am 27. Juni getan. Sie besuchten das Softwareunternehmen Microsoft in seinem Münchner Hauptquartier und ließen sich von jungen Mitarbeitenden berichten, wie sie zu ihrem Beruf gekommen sind und welche Tipps sie sich damals gerne selbst gewünscht hätten.



Der erste Schritt der Berufsfindung sei, sich seiner Interessen und Talente bewusst zu werden, so die Gastgeber Microsofts. Was sind meine Stärken? Wofür kann ich mich begeistern? Was mache ich gerne in meiner Freizeit? Wer auf Nummer sicher gehen möchte, bittet einen Freund oder Lehrer bei der Zusammenfassung seiner Fähigkeiten und Stärken um Hilfe. Denn die Berufswahl sollte in jedem Fall an persönlichen Kompetenzen ausgerichtet sein. Darüber hinaus sei es wichtig, neugierig zu sein, den Mut zu haben, Fehler zu machen, niemals seine Hobbys und Leidenschaften aufzugeben und sich stets treu zu bleiben.


Nach der Gesprächsrunde führte Andre Wiesmann (Marketing-Beauftragter bei Microsoft und Ansprechpartner des DigiClubs) die Jugendlichen durch das Hauptquartier und erklärte die moderne Arbeitsplatzaufteilung des Unternehmens. Bei Microsoft in München haben Mitarbeiter keinen eigenen Schreibtisch, sondern suchen sich jeden Tag einen neuen Platz, den sie nach getaner Arbeit aufgeräumt wieder verlassen.



Besonders in Erinnerung werden den Jugendlichen die Bienenstöcke auf dem Dach und die „Diversity Corner“ bleiben, eine Sitzecke in der Cafeteria, in der mit Regenbogenfahne und Gummi-Einhorn die Vielfalt und Toleranz der Belegschaft von Microsoft dargestellt werden. Beides sind Beispiele dafür, dass man trotz seines Berufes seine Leidenschaft nicht aufzugeben braucht.

Die Ratschläge der Microsoft-Mitarbeitenden haben die Jugendlichen nicht nur einen Schritt weiter in ihrer Berufsfindung gebracht, sondern auch die Zusammenarbeit des Großkonzerns mit dem Germeringer Verein gestärkt.



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